
Kontinuität in der bezirklichen Jugendarbeit
12.04.11 15:46
Die Bezirksvertretung der Jugendarbeit wählt ihren Leitungskreis und bestätigt Oliver Münch für ein weiteres Jahr als Vorsitzenden.
Zweimal im Jahr kommt die Bezirksvertretung (BV) zusammen. Jede Gemeinde des Bezirks kann zwei Vertreterinnen oder Vertreter delegieren. Auf diese Weise findet ein Austausch über die Jugendarbeit in den Gemeinden vor Ort und im Bezirk statt. Zugleich besteht die Gelegenheit, Einfluss auf die Angebote des Bezirksjugendwerks zu nehmen. Zur Tagung der BV am 1. April in Wolfenweiler kamen 25 Teilnehmende zusammen. Zwölf Gemeinden aus allen drei Regionen des Bezirks waren vertreten.
In einer ersten Runde wurde Beispiele gelungener Praxis („Best of Praxis“) aus den Gemeinden sowie Ideen und Wünsche an die Bezirksjugend zusammengetragen. Dabei wurde angeregt, einen Schwerpunkt in der Männerarbeit zu setzen und und die Zielgruppe junger Erwachsener im Alter zwischen 20 und 30 Jahren verstärkt in den Blick zu nehmen. Auch eine Kooperation kleinerer Gemeinden in der Jugendarbeit wurde ins Gespräch gebracht. Vom Jugendwerk wünschten sich die Delegierten vor allem überregionale „Events“ wie z.B. einen Familientag oder Konzerte.
Sodann war der Leitungskreis der BV für ein Jahr neu zu wählen. Der Leitungskreis ist so etwas wie der „Ältestenkreis“ der Bezirksjugend und tagt sechs bis acht mal im Jahr. Aus dem alten Leitungskreis wurden Sarah Kindt (Müllheim), Magdalene Schiefer (Buggingen), Anja Hermann (Titisee-Neustadt), Matthias Wagner (Müllheim) und Lisa Lüdemann (Ebringen) wiedergewählt. Als neue Mitglieder wurden Miriam Jauß (Bad Krozingen) und Jonathan Hanser (Müllheim) gewählt. Oliver Münch wurde für ein weiteres Jahr als Vorsitzender des Leitungskreises bestätigt.
Bezirksjugendreferent, Jörg Mauch, stellte das Beratungskonzept JOGi (Jugend Orientierung Gemeinde innovativ) vor. Hintergrund ist der Zukunftsprozess für die Jugendarbeit, den die Landeskirche gestartet hat. Dessen erstes Ziel ist es, eine flächendeckende Jugendarbeit zu etablieren. Dazu sollen in den Bezirken Beratungsprogramme für die Gemeinden aufgelegt werden. Der Bezirk Breisgau-Hochschwarzwald ist dabei einer von vier Pilotbezirken. Für JOGi können sich Gemeinden aus dem Bezirk bewerben, die eine Jugendarbeit ins Leben rufen oder ihre bestehende Jugendarbeit stärken wollen. Je eine Gemeinde aus jeder der drei Regionen (Markgräflerland, Kaiserstuhl und Hochschwarwzwald) wird ausgewählt und ein Jahr vom Jugendwerk begleitet und beraten. Anfang Mai finden Informationsveranstaltungen für die einzelnen Regionen statt. Die genauen Orte und Termine werden noch bekannt gegeben.Es folgte ein Kurzbericht über den erwähnten Zukunftsprozess der Landeskirche. Dazu waren jugendliche Delegierte aus der ganzen Landeskirche zusammengekommen. Ausgangspunkt ist, dass es im Jahr 2060 nur noch halb so viele Jugendliche geben wird. Dieser Herausforderung begegneten die Delegierten mit verschiedenen Forderungen: Der landeskirchliche Stellenplan für die Jugendarbeit soll ausgeweitet werden. Die Jugendarbeit soll Pflichtaufgabe der Gemeinden und Pflichtthema bei Visitationen werden. Es soll eine Landesjugendsynode eingerichtet werden.Abschließend wurde die BV mit verschiedenen Informationen versorgt. Bezirksjugendreferent Oliver Walkling stellte sich vor. Er übernimmt bis Oktober die Vertretung für Heike Siepmann, die derzeit in der Elternzeit ist. Verschiedene Termine, besonders das Programm der „Werkstatt Jugendarbeit“ wurden bekannt gegeben.
BV beschließt JOGi und spricht sich für Oliver Walkling aus
Auf der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) am 10.Dezember 2010 in Bad Krozingen setzte sich mit dem Thema Resilienz auseinander. Außerdem beschlossen die 24 Deligierten aus allen drei Regionen wichtige Eckpunkte für die zukünftige Arbeit des Jugendwerkes. Dazu gehört das Gemeindeberatungsprogramm "JOGi", das ab Frühjahr 2011 Kräfte des Jugendwerkes in Anspruch nehmen wird und sich konkret an Gemeinden ohne Jugendarbeit richtet. Einstimmig wurde die Vorlage des Leitungskreises die von Jörg Mauch vorgestellt wurde angenommen. Danach stellte sich Oliver Walkling aus Freiburg vor, der die Schwangerschaftsvertretung für Bezirksjugendreferentin Heike Siepmann übernehemn möchte. Nach kurzer Beratung sprach sich die BV wiederum einstimmig für Oliver Walklink aus, der sich nun noch im Bezirkskirchenrat vorstellen muß. Die Vertretung dauert von März bis Oktober.