Themen in diesem Newsletter:

1. EMAT 2015 - vor uns das Retrophon
2. COPS 2015 - "... wenn du mich nicht hättest!"
3. TTIP und CETA stoppen - Großdemo in Berlin

4. Studie: Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland
5.
das Baugerüst zum Thema "Freiheit"
6. Grenzerfahrung – Materialien zur Friedensdekade

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EMAT 2015 - vor uns das Retrophon

Fachtag Leben ohne Privatsphäre

praemat - vor uns das Retrophon

Sei herzlich zur EMAT eingeladen - den Ehrenamtlichen-Mitarbeitenden-Tagen für junge engagierte Leute. Wir wollen Dir Danke sagen. Toll, dass Du Dich, egal wo, in unserer Kinder- und Jugendarbeit engagierst!

Das Motto Klingt seltsam? Stimmt!
Dahinter verbergen sich ungewöhnliche Workshops und Impulse zu den Fragen, welchen Einfluss das Vergangene auf unsere Zeit hat, ob wir Vergangenes überhaupt verstehen können, wie sich das Vergangene weiter entwickeln wird und ob es bei allen Veränderungen, Verlässliches und Kontinuität gibt.

Mit der EMAT sind wir jedes Jahr im Pfarrhaus Damm zu Gast. Auch dort gibt es Veränderungen: Die langjährige Leiterin Elvira Weber, die für uns immer für eine sehr gastfreundliche Atmosphäre und leckerstes Essen gesorgt hat, wird ihren Job wechseln und im Abendgottesdienst am Samstag verabschiedet. Nach dem Gottesdienst feiern wir miteinander bei leckerem Buffet und Musik von „Camou“ (http://www.camouband.de). Am Sonntagvormittag geht die EMAT dann mit Brunch und einem retrophonen Abschluss zu ende.

Wir freuen uns auf dich! Liebe Grüße

die Mecklenburgische Jugendvertretung

Infos und Anmeldung auf: www.ejm.de

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COPS 2015

COPS 2015

"...wenn du mich nicht hättest!"

Vom 9.-11. Oktober gibt es wieder das Konfirmandencamp „COPS“, diesmal in Salem.
Über 30 Jugendliche und eine Handvoll Mitarbeiter bereiten das Wochenende vor, sind aufgeregt, wie sich COPS „indoor“ anfühlt und freuen sich riesig auf alle Konfis und ihre Begleiter.

Programm und Aktionen, Workshops, Musik, Nachtkirche. Für Konfigruppen konzipiert, Gruppenerlebnis garantiert.

Anmeldung und Infos: www.ejm.de/cops2015

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 TTIP & CETA stoppen!
Für einen gerechten Welthandel!

Großdemonstration am 10. Oktober 2015 in Berlin

Der 10. Oktober 2015 soll der Tag sein, an dem Angela Merkel und Sigmar Gabriel endlich erkennen, dass die undemokratischen Handelsabkommen TTIP und CETA in Deutschland nicht durchsetzbar sind.

Stellen Sie sich vor: Das ganze Berliner Regierungsviertel ist gefüllt mit zehntausenden Menschen; die Straße vor dem Brandenburger Tor: bis zum Horizont ein Meer aus Fahnen und Transparenten. Auf die Straße geht eine breite Bürgerbewegung. Und in allen Nachrichten ist die Rede von einer der größten Demonstration seit vielen, vielen Jahren.

Eins ist klar: Wir haben für den 10. Oktober Großes vor. Der Grundstein dafür ist gelegt. Jetzt müssen wir gemeinsam den nächsten Schritt machen: ganz viele Menschen für die Demo begeistern. Damit dies gelingt, brauchen wir Sie!“ – so die Organisatoren.

Jetzt bist Du dran: www.ttip-demo.de

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Ergebnisse der Studie:

„Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland“

"Es sind vor allem die jungen Menschen in Ostdeutschland, die dort die Zivilgesellschaft aufbauen."

Die Otto Brenner Stiftung hat eine Studie zum Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland veröffentlicht. Mit dieser Studie wird der Frage nachgegangen, ob sich das Engagement der Jugend zwischen Ost- und Westdeutschland unterscheidet.

Wichtige Ergebnisse der Untersuchung sind unter anderem:

• Das Engagement von jungen Menschen bis 32 Jahre ist in Ostdeutschland auch 25 Jahre nach der Wende geringer als in Westdeutschland. Der Unterschied hat sich jedoch deutlich verringert. Jugendliche zwischen 26 und 32 Jahren in Ostdeutschland sind sogar zu höheren Anteilen engagiert als in Westdeutschland.

• Höhere Bildung, politisches Interesse, altruistische Einstellungen und vor allem die Einbindung in soziale Netzwerke (Freundes und Bekanntenkreis, Kirche, Gewerkschaft) begünstigen das Engagement junger Menschen.

• Ostdeutsche Jugendliche übernehmen zu höheren Anteilen Organisations- und Leitungsaufgaben (z.B. Gesamtkoordination, Vereinsvorsitz oder Gruppenleitung) als die Vergleichsgruppe in Westdeutschland. Mithelfende Engagementformen (z.B. Unterstützung beim Vereinsfest, Austragen des Kirchengemeindeblatts) sind dagegen unter Jugendlichen in Ostdeutschland seltener als im Westen.

Zum Download der gesamten Studie geht es hier: www.otto-brenner-shop.de/publikationen

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das Baugerüst zum Thema "Freiheit"

Selbstgewählte Unfreiheit

Das Orwell'sche "Ministerium für Wahrheit" ist nicht Wirklichkeit geworden. Aber vielleicht braucht es das auch gar nicht.

Obwohl die Privatsphäre zur heiligen Zone erklärt wird, haben andere noch nie soviel von uns gewusst wie heute: der Staat, der Markt, die sozialen Medien.
Freiheit ist scheinbar nur noch im Tausch gegen Kontrolle zu haben. Die vielen individuellen Freiheiten - zu konsumieren, zu reisen, zu wählen - werden so lautstark gefeiert, dass der Verlust der anderen nicht oder resigniert zur Kenntnis genommen wird. Google, Facebook und Co bewerben sich als neues Ministerium für Wahrheit. „Datenweitergabe ist Freiheit! Datenverweigerung ist Sklaverei! Der Algorithmus dient allen!“

Welche Freiheitsrechte werden für die Sicherheit geopfert (Vorratsdatenspeicherung)? Wie kann die uneingeschränkte Datensammlung und -verwertung von Wirtschafts-, Versicherungs- und Medienunternehmen unterbunden werden? Wie steht es um die Datenhygiene und Datensouveränität des einzeln („Ich habe nichts zu verbergen!?“)? Immer mehr Maschinen und Steuerungssysteme greifen in das private Leben ein.
Die neue Ausgabe der Zeitschrift das baugerüst greift diese Fragen auf.

Das 68-seitige Heft gibt es hier zu bestellen:
www.baugeruest.ejb.de

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Grenzerfahrung – Materialien zur Friedensdekade

Grenzen erleben, Grenzen überwinden

Fast 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Ursachen für Flucht und Migration liegen in Armut, Ungerechtigkeit, Verfolgung aufgrund von Religion, Ethnie, sexueller Neigung oder politischer Auffassung, Kriegen oder Umweltkatastrophen, aber auch in ökonomischen Anreizen.

Das Schicksal und die Aufnahme von Flüchtlingen beschäftigt viele von uns. Im Zeitraum der FriedensDekade ergeben sich gute Möglichkeiten zu Informationsveranstaltungen, Bildungsarbeit und Gebeten, um einmal genauer auf
die Fluchtursachen zu blicken und für Menschen in Not aktiv zu werden.

Die Materialien zum Motto „Grenzerfahrung“ der diesjährigen Friedensdekade können ab sofort bestellt werden: www.friedensdekade.de

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